Quivira 4.1

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Aktuelle Version

Quivira 4.1

Quivira 4.1 enthält 11.053 Zeichen.

Übersicht

Was ist Quivira?

Quivira ist eine Unicode-Schriftart im OpenType-Format, die wesentlich mehr Zeichen enthält als die bekannteren Alter­nativen. Sie kann frei verwendet werden.

Aktuelle Version

In der aktuellen Version 4.1 sind 391 Zeichen neu hinzu­gekommen.

Ziel

Quivira soll ein möglichst umfang­reiches Zeichen­repertoire zur Verfügung stellen, so daß auch Texte, die weniger gebräuchliche Zeichen enthalten, ästhetisch ansprechend dar­gestellt werden können.

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Was ist Quivira?

Quivira ist eine frei verwendbare Unicode-Schriftart im OpenType-Format, das von allen gängigen Text­verarbeitungs­programmen und Druckern unterstützt wird. Unicode-Schriftart bedeutet, sie enthält mehr als nur die Standard­zeichen für einige westeuropäische Sprachen.

Vom typographischen Standpunkt gesehen ist Quivira eine proportionale Serifen­schriftart wie beispiels­weise die bekannteren Times New Roman oder Garamond, also sehr gut geeignet zum Schreiben gut lesbarer Texte.

Quivira wird kontinuierlich um neue Sonder­zeichen erweitert; es lohnt sich also, hin und wieder mal nach neuen Versionen zu schauen.

Aktuelle Version

Die aktuelle Version 4.1 enthält 11.053 Zeichen (davon sind 391 neu gegenüber Version 4.0).

Neue Zeichen

Unter »Zeichen« finden Sie eine vollständige Übersicht aller unterstützten Blöcke und Zeichen.

Alle funktionierenden Kombinationen aus Basis-Zeichen und kombinierenden Zeichen sind in QuiviraCombining.pdf ersichtlich.

Frühere Versionen sind in der Version History aufgelistet.

¹ Es kann sein, daß Sie erst die alte .ttf-Datei löschen müssen, bevor Sie die neue .otf-Datei installieren können. Wegen des geänderten Dateinamens erkennt eventuell nicht jedes System, daß es sich um die selbe Schriftart handelt.

Ziel

Das Ziel dieses Projekts ist eine möglichst umfang­reiche Unicode-Schriftart, die dabei aber trotzdem ästhetisch ansprechend sein soll. Unterstützte Schrift­systeme (wie z.B. Latein, Griechisch, Kyrillisch) sollen vollständig unterstützt werden, so daß Quivira wirklich für alle Sprachen verwendet werden kann, die diese Schrift­systeme verwenden.

Natürlich kann man fehlende Zeichen aus anderen Schrift­arten hinzuziehen (viele Programme tun das sogar automatisch). Das ist auch klar besser, als wenn das fehlende Zeichen gar nicht angezeigt würde, aber es sieht niemals gut aus. Denn die andere Schriftart, aus der es stammt, hat so gut wie sicher andere Breiten, eine andere Strich­dicke und andere Buchstaben- und Zeilen­höhen. Solche optisch unpassenden Zeichen nennt man Zwiebelfische.

Trotzdem wird Quivira niemals alle Zeichen enthalten, die in Unicode definiert sind. Dies ist allein technisch unmöglich, da eine Schriftart auf 65.536 Zeichen limitiert ist, während Unicode bereits über 100.000 definiert.¹ Allerdings werde ich dieses Limit aufgrund meiner beschränkten Zeit voraus­sichtlich niemals erreichen.

Der Schwerpunkt Quiviras liegt auf den gebräuchlichen Alphabet­schriften (Latein, Griechisch, Kyrillisch u.a.), den Symbolen, die in Kombination damit verwendet werden können (v.a. mathe­matische Sonder­zeichen) sowie älteren Alphabet­schriften, die noch für Studienzwecke verwendet werden (z.B. Runen, Gotisch, Altgriechisch u.a.). Nicht geplant sind dagegen die Han-Ideographen.² (Andere ost­asiatische Schriften wie Hiragana und Katakana sind durchaus möglich, haben derzeit aber eher niedrige Priorität.)

¹ Ein möglicher Lösungs­weg für dieses Problem ist der­jenige, den James Kass beschritten hat: Er verteilte die Zeichen auf drei Schrift­arten (Code2000, Code2001 und Code2002), die perfekt zu­einander passen, aber unter­schiedliche Bereiche abdecken.

² Umgangs­sprachlich »chinesische Zeichen«; tatsächlich werden sie für Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und z.T. auch Vietnamesisch verwendet. Wegen ihrer großen Anzahl (mehr als 70.000) bedeuten sie einen wesentlich größeren Aufwand als alle anderen Zeichen zusammen. Dazu kommt, daß diese Zeichen sich am besten durch andere Schrift­arten ersetzen lassen, da sie sich optisch sowieso sehr stark von den anderen unter­scheiden. Gegebenen­falls können zukünftige Versionen von Quivira aber einen Teil dieser Zeichen enthalten, beispiels­weise nur die gebräuchlichsten, die an asiatischen Schulen gelehrt werden.